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Afrika-Projekt Klasse 7

Vom Elefanten bis zur Maske

Eine Woche vor Beginn unserer neuen Epoche wählten wir unsere Wunschgruppe für die praktische Arbeitseinheit innerhalb der Epoche. In der nächsten Zeit wurden unsere Plätze ausgelost. Bald darauf erfuhren wir, welche Arbeitsgruppen wir bekamen.

Die Hälfte der Klasse wählte Kochen, aber nur auf sechs Schüler fiel aus Platzgründen in der Cafeteria das „große Los“. Jeden Tag kochten die Schüler ein neues Rezept aus afrikanischen Regionen, das sie auf Plakate schrieben. Heute gab es Maispuffer mit verschiedenen Soßen aus Südafrika. Die klein geschnittenen Zutaten wurden vermengt und in die Pfanne gegeben. Am Ende genossen sie ihre Gerichte zusammen mit einer würzigen Tasse Tee.  

Acht Schülerinnen, die schon zum Teil Erfahrung mit der Nähmaschine hatten, übten das Nähen mit den aus Afrika kommenden Stoffen. Diese waren bunt gemustert und wurden mit Scheren zurechtgeschnitten und mit Nadeln zusammen gesteckt. Ein längliches Stoffteil diente als Turban und ein gleich großes Stück wurde zu einem Gürtel verarbeitet. Der Grundstoff für die Kleidersogenannte Boubous- wurde von der Stoffbahn abgerissen und zusammengenäht. Die Schülerinnen entwarfen zwei verschiedene Kragenteile und  befestigten sie am Kleid.

 Eine beliebte Gruppe war auch das Basteln von afrikanischen Masken. Die Schüler der Gruppe organisierten sich Gesichtscreme, Gipsstreifen, Luftballons, Kleister und Zeitungspapier. Mit der Gesichtscreme benetzten sich immer zwei Schülerinnen das Gesicht. Die anderen bedeckten mit feuchten Gipsstreifen die Köpfe der vor ihnen liegenden Gestalten, sodass eine Maske entstand. Jede erhielt einen Anstrich aus Erdfarben und wurde mit Federn und Gräsern verziert. Die Jungs pusteten zwei Luftballons auf, einen länglichen und einen runden und verteilten Pappmaschee darauf. Diese Masken wurden auch bemalt und verziert.

Märchen: Zwei Schüler bekamen Bücher, in denen sie nach schönen, afrikanischen Märchen suchen sollten. Sie wählten zwei Geschichten, die ihnen gefielen, lernten sie auswendig und trugen sie zur Präsentation vor.

Die Tierfreunde unter uns wählten die Elefantengruppe. Sie arbeiteten hauptsächlich mit Artikeln aus Zeitungen, Büchern und Bildern, die sie in eigene Wörter verfassten, um so das Leben der Elefanten kennen zu lernen. Außerdem haben sie eine Spendenbox gebastelt, mit deren Inhalt sie ein Elefantenwaisenhaus in Afrika unterstützen wollen.

Vier Jungs wurden in die Gruppe der Brettspiele eingeteilt. Sie sammelten Eicheln, Blätter, besorgten sich Farben, Kleber und Pappkartons, so entstanden wunderbare Ideen zur Ausführung der Spiele. Am Ende entstanden zwei Spiele: Avale und ein Mensch-ärgere-dich-nicht im afrikanischen Stil.

Eine Jungengruppe stellte eine afrikanische Landkarte in Reliefstruktur her. Sie malten auf einem großen Papier den riesigen Kontinent und bastelten die Berge mit Pappmaschee hinein. Nun malten sie mit bunten knalligen Farben  die Flüsse, Berge, Wüsten und Meere darauf. Dann klebten sie die Karte auf ein großes Stück Pappe und schnitten die überstehenden Ränder weg.

In einer abschließenden Präsentation erst vor der Klasse, dann mit den Eltern, zeigten die Gruppen ihre Ergebnisse und wir erfuhren, dass alle Schüler mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden waren. Auch wenn so manche Klippe überwunden werden musste, so waren diese vier Wochen eine lehrreiche Erfahrung. Und: Es hat uns allen viel Spaß gemacht!

Unser DANK gilt den Müttern die uns in der Koch- und Nähgruppe unterstützt haben und unserer Klassenlehrerin Frau Pfefferle, die uns zu dieser Arbeit anregte.

Es grüßen die Reporterinnen: Luna, Muriel, Josephine und Johanna.