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Das Kollegium

Unser Kollegium besteht zurzeit aus einer Gemeinschaft von ca. 60 Personen, die unsere Schüler auf ihrem Weg an dieser Schule begleiten. Das Kollegium wird als Gemeinschaft getragen durch das grundsätzliche Anliegen die Schüler zu unterrichten. Gestützt wird dies durch gemeinsame Ideen zur Methodik und Didaktik, die auf den Erkenntnissen Rudolf Steiners über die Entwicklung des Kindes aufbauen. 

In einem Waldorfkollegium gibt es keine Hierarchie, alle sind gleichberechtigt und es gibt auch keinen Direktor oder Schulleiter. Der gesamte Schulapparat wird selbst verwaltet. Um den Schulalltag gemeinschaftlich zu regeln, bildet das Kollegium bestimmte Organe, die spezielle Aufgaben übernehmen und von einzelnen Kollegen für eine bestimmte Zeit verantwortlich geführt werden. 

In den dazu wöchentlich stattfindenden Konferenzen am Donnerstag werden die anfallenden Dinge zusammengetragen, besprochen und beschlossen. Konferenzleiter haben dabei die Aufgabe, für die ordentliche Erledigung der Arbeiten im Auftrage des Gesamtkollegiums zu sorgen. 

In der Pädagogischen Konferenz findet dabei eine gemeinschaftliche Studienarbeit statt, um die alltägliche waldorfpädagogische Qualität zu gewährleisten.

In der Technischen Konferenz werden jene Dinge besprochen und entschieden, die den alltäglichen Verwaltungsablauf betreffen, es werden aber auch Veranstaltungen vor- und nachbesprochen.

In der Schulleitungskonferenz beschließen die Kollegen gemeinsam z.B. über Neueinstellungen von Lehrern, da  neue Lehrer nicht zugewiesen, sondern von der jeweiligen Schule direkt eingestellt werden. Auch über Deputatsfragen, das Schulkonzept und das Profil der Schule wird hier beraten. 

Alle wichtigen Dinge des Schullebens versucht die Lehrerschaft möglichst einmütig zu beschließen. Dieser gemeinschaftliche Anspruch bedeutet oft sehr lange Gesprächs- und Entscheidungsprozesse, aber er hat zur Folge, dass sich alle hinter die gefällten Beschlüsse stellen und sie im Alltag gut umsetzen können.

Lehrer zu sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Denn um lehren zu können, darf man nie aufhören damit, selbst zu lernen.
Rudolf Steiner